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Hallo

Mein Name ist Martin Schlüter, Jahrgang 1973, geboren im Siebengebirge und von Beruf Gastronom (Brauhaus Reissdorf am Hahnentor, ehemals Schlüter´s, Volksmund).

Es soll ja Leute in Köln geben, die mich als "Szenewirt" bezeichnen...

Ich möchte dazu nur sagen, ich bin Gastronom aus vollem Herzen,

schon seit meiner Kindheit bis über beide Ohren verliebt in Köln,

Karnevalsjeck durch und durch und natürlich total FC-verrückt.

Neben der schönsten Stadt der Welt weiß ich auch den Bodensee für gelegentliche Auszeiten mit meiner Familie sehr zu schätzen...(natürlich nur in Bundesliga-Spielpausen...)

Wer mich kennt, weiß, dass ich  kein Blatt vor den Mund nehme - auch auf die Gefahr hin und wieder anzuecken... genau deswegen übernehme ich bei Dreierkette Köln der Podcast die Rolle des Moderators.

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Wie ich FC Fan wurde

Recht klassisch durch ein Live-Erlebnis im Stadion beim Spiel FC-HSV im März 1980.

 

Ich erinnere mich noch genau: ich war mit meinen Eltern und meinem älteren Bruder in Müngersdorf. Als gebürtige Norddeutsche lagen die Sympathien meiner Familie allerdings leider eindeutig beim HSV. Deshalb musste ich mir schon auf der Hinfahrt Lobeshymnen auf Keegan, Kaltz und Hrubesch anhören, was mir - einem im Rheinland geborenen Sechsjährigem (ok, „nur“ in Bonn) - ganz gewaltig gegen den Strich ging! Schon beim Anpfiff begann dann die ganz ganz große Liebe zum FC: schneeweiße Trikots , im Mittelfeld Neumann/Schuster mit wehendem blondem Haar und einer schon damals für mich unvergleichlichen und schon beinahe spürbaren Eleganz. Da war es - zumindest um mich - trotz 2:3 Niederlage  geschehen - und zwar so richtig!

 

Als meine Eltern sich trennten, wurde meine Liebe zum FC noch stärker. Da wir Kinder die Wochenenden meistens bei meinem Vater verbrachten und er vor uns ein bisschen glänzen wollte, ist er mit uns immer Samstags ins Stadion gefahren. Ich bekomme immer noch Gänsehaut sobald ich an diese tolle Zeit und die vielen großartigen FC-Spiele zurückdenke... Und wenn ich mal nicht live im Stadion dabei sein konnte, verfolgte ich natürlich den FC gebannt vor dem Radio oder in der Sportschau. 

In der Pubertät begann dann eine mehr oder weniger klassische „Fan-Karriere“... Zunächst mit dem Fähnchen in der Südkurve, später jahrelang beim eher "erlebnisorientierten" Teil der Fanszene im Block 38 und Block 4 der Nordkurve. Seitdem war ich bei weit über 500 Heimspielen in Müngersdorf und mindestens 200 Auswärtsspielen live bei „meinem“ FC dabei. Ich kann sagen, ich habe seit Mitte der 90er kein Heimspiel verpasst (Pandemie mal ausgenommen). 

 

Seit frühester Kindheit ist der FC Teil meines Lebens. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über ihn spreche oder an ihn denke. Übrigens: nach dem Studium und der Familiengründung bin ich ganz bewusst nach Braunsfeld gezogen, um fussläufig zum Stadion zu wohnen... Und noch etwas: Ich bin niemals in Urlaub, wenn der FC ein Heimspiel hat! Ausnahmen gibt oder gab es nur bei extrem wichtigen beruflichen Terminen und der Hochzeit meines Bruders. 

(...so ein Heini, der hat tatsächlich beim Derby gegen Leverkusen geheiratet...)

 

Das größte Glück meines Fanlebens ist, dass mein Sohn seit 2010 diese riesengroße Leidenschaft mit mir teilt und wir seitdem gemeinsam die FC-Welt erobern.

 

Der schönste Tag für mich alls FC-Fan war der 20. Mai 2017, als wir uns das erste Mal seit 25 Jahren wieder für Europa qualifiziert haben!

 

Herzliche Grüße und Sonntag sind wir Spitzenreiter.